Die 30 beliebtesten Handyspiele für Flugreisen
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Eine Flugreise ist trotz der einhergehenden Vorfreude auch immer mit viel Stress und Planung verbunden. Gerade für Menschen mit Handicap kann das Fliegen eine besonders große Herausforderung darstellen. Unzureichende Barrierefreiheit, lange Wege an Flughäfen und die Notwendigkeit, spezielle Bedürfnisse im Voraus zu kommunizieren, machen einen Flug oft komplizierter. Doch es gibt auch positive Entwicklungen: Viele Flughäfen und Airlines haben ihre Services verbessert und bieten nun barrierefreie Zugänge, spezialisierte Hilfeleistungen für Passagiere mit Betreuungsbedarf und geschultes Personal an. Trotz dieser Fortschritte besteht aber weiterhin Verbesserungsbedarf, um das Flugerlebnis für Menschen mit Behinderung während der gesamten Reise so angenehm wie möglich zu gestalten.
Leider kursieren im Internet auch viele falsche Informationen über die tatsächlichen Leistungen der Fluggesellschaften. Daher haben wir bei den Airlines selbst nachgehakt, um verlässliche und aktuelle Informationen zu sammeln. In diesem Artikel erfährst du, wie du dich richtig auf deinen nächsten Flug vorbereiten kannst und worauf du achten solltest, damit deine Reise reibungslos verläuft.
Eine gute Vorbereitung ist entscheidend, um deine Flugreise so stressfrei wie möglich zu gestalten. In den folgenden Abschnitten erklären wir dir, was du vor deinem Flug beachten solltest und welche Maßnahmen dir am Flughafen bzw. im Flugzeug helfen können. Mit diesen Tipps bist du bestens für deinen nächsten Urlaub gerüstet und kannst dich entspannt zurücklehnen.
Vor deinem Abflugtag ist es ratsam, die Airline frühzeitig über deine Bedürfnisse zu informieren, damit sie einen Assistenzdienst organisieren kann, der dir während deiner Flugreise zur Seite steht. Viele Fluggesellschaften und Flughäfen bieten diese spezielle Assistenz an und unterstützen dich gerne. Diese Serviceleistung ist in der Regel kostenlos. Stelle außerdem sicher, dass du alle wichtigen Dokumente griffbereit hast, wie z. B. deinen Behindertenausweis. Falls du Medizin oder verschreibungspflichtige Medikamente mitnehmen musst, informiere dich im Vorfeld über die geltenden Bestimmungen, damit du an der Sicherheitskontrolle oder bei der Einreise in dein Zielland für alle Eventualitäten gewappnet bist.
An einem Flughafen geht es oft hektisch zu, aber dank der barrierefreien Eingänge und Check-in-Schalter, die oft gut ausgeschildert sind, kannst du große Menschenmassen vermeiden. Außerdem haben Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität bei der Sicherheitskontrolle häufig Vorrang. Falls du medizinische Geräte oder Hilfsmittel mit dir führst, informiere das Sicherheitspersonal darüber, um den Prozess zu beschleunigen und Probleme zu vermeiden.
Viele Flughäfen sind zudem mit barrierefreien Lounges ausgestattet, die eine ruhige Umgebung und bequeme Sitzmöglichkeiten bieten, was gerade für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder chronischen Erkrankungen von Vorteil ist.
Im Flugzeug angekommen, gibt es auch hier ein paar Dinge, die du beachten solltest. Wähle bei Langstreckenflügen einen Sitzplatz in der Nähe der Toilette, um dir lange Wege zu ersparen. Auch ein Sitzplatz mit mehr Beinfreiheit ist ratsam, solange sich dieser nicht an einem Notausgang befindet, da Passagiere mit Mobilitätseinschränkungen aus Sicherheitsgründen dort nicht sitzen dürfen. Zudem bist du in der Regel dazu berechtigt, die Flugzeugkabine früher zu boarden. Nutze diese Gelegenheit, um dich in Ruhe zu setzen und dein Handgepäck zu verstauen. Informiere die Flugbegleiter über deine Bedürfnisse. Sie sind geschult darin, dir ein barrierefreies Reisen zu ermöglichen und helfen dir gerne weiter – sei es beim Verstauen von Gepäck, bei der Nutzung der Bordtoilette oder bei anderen Anliegen.
Gerade beim Aus- und Umsteigen kann es manchmal etwas chaotisch zugehen, aber auch hier gibt es Lösungen. Wenn du zuvor einen Rollstuhl oder Begleitdienst angefragt hast, sollte am Zielflughafen direkt am Eingang des Flugzeugs eine Begleitperson auf dich warten. Sprich dies im Voraus mit dem Boden- bzw. Bordpersonal ab, um auf Nummer sicher zu gehen. Plane zudem ausreichend Zeit für einen Umstieg ein, besonders an großen Flughäfen, wo die Wege lang sein können. Informiere also das Bodenpersonal über deine Bedürfnisse, damit sie dir gezielt helfen können.
Solltest du während deiner Reise auf Probleme stoßen, ist es wichtig zu wissen, an wen du dich wenden kannst. Deine erste Anlaufstelle ist immer die Fluggesellschaft. Sie sind verpflichtet, dir zu helfen und Lösungen zu finden. In vielen Ländern gibt es zudem Schlichtungsstellen, die bei Streitigkeiten zwischen Reisenden und Fluggesellschaften vermitteln. Zögere nicht, diese in Anspruch zu nehmen, falls nötig. Viele Flughäfen und Airlines haben außerdem Feedback-Formulare. Nutze diese, um deine Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge zu teilen.
Das Fliegen mit Behinderung ist grundsätzlich möglich, solange du bestimmte Punkte beachtest, um die Unterstützung zu erhalten, die du benötigst. Insbesondere die individuelle Mobilitätseinschränkung sowie dein allgemeiner Gesundheitszustand spielen hierbei eine wichtige Rolle. Denn je nach Art und Schwere der Einschränkung gibt es unterschiedliche Services, die dir das Fliegen erleichtern können.
In den folgenden Abschnitten werden wir die rechtlichen Grundlagen, verschiedene Mobilitätsgrade und spezielle Regelungen erläutern.
Wenn du mit einer Mobilitätseinschränkung reist, ist es wichtig, den richtigen Mobilitätsgrad anzugeben, damit deine Fluggesellschaft die notwendige Unterstützung organisieren kann. Die folgende Tabelle hilft dir, den Grad deiner Einschränkung selbst zu bestimmen und sicherzustellen, dass du während deiner Reise die benötigte Hilfe erhältst.
| Mobilitätsgrad | Erläuterung |
|---|---|
| WCHR (Wheelchair Ramp) | Für Fluggäste gedacht, die kurze Strecken zu Fuß zurücklegen und auch Treppen steigen können, jedoch Unterstützung auf längeren Wegen benötigen. Ein Rollstuhl wird hier primär zur Überbrückung größerer Distanzen am Flughafen genutzt, beispielsweise vom Check-in bis zum Gate. |
| WCHS (Wheelchair Steps) | Trifft auf dich zu, wenn du kurze Strecken gehen kannst, aber Schwierigkeiten hast, Treppen zu steigen. Du benötigst Unterstützung am Flughafen und beim Ein- und Aussteigen vom Flugzeug, insbesondere wenn Treppen überwunden werden müssen. |
| WCHC (Wheelchair Cabin Seat) | Für Fluggäste, die sich nicht selbstständig fortbewegen können und auf einen Rollstuhl angewiesen sind. In diesem Fall benötigst du durchgehend Unterstützung – sowohl am Boden als auch im Flugzeug. |
| BLND | Richtet sich an Fluggäste, die blind sind oder unter einer ausgeprägten Sehbehinderung leiden. Das Personal am Flughafen und im Flugzeug hilft dir, dich zu orientieren und stellt sicher, dass du alle wichtigen Informationen erhältst. |
| DEAF | Bezieht sich auf Fluggäste, die gehörlos oder schwerhörig sind. Das Personal sorgt dafür, dass du durch geeignete Kommunikationsmittel alle wichtigen Informationen erhältst. |
| BLND-DEAF | Wenn du sowohl eine Seh- als auch eine Hörbehinderung hast, erhältst du einen umfassenden Betreuungsservice, der ein barrierefreies Fliegen trotz doppelter Einschränkung ermöglicht. |
| DPNA (Passagiere mit geistiger Behinderung) | Fluggäste mit kognitiven Behinderungen bzw. geistigen Beeinträchtigungen erhalten entsprechende Unterstützung. Dazu zählen auch Menschen mit leichten Demenzerkrankungen, die alleine reisen. |
Damit deine Fluggesellschaft die erforderlichen Vorkehrungen treffen kann, solltest du deinen Mobilitätsgrad frühzeitig – bzw. spätestens 48 Stunden vor Abflug – angeben. Dies ermöglicht es dem Bodenpersonal, sich optimal auf deine Ankunft vorzubereiten und sicherzustellen, dass du die notwendigen Mobilitätshilfen erhältst.
Nach deiner Ankunft am Flughafen begibst du dich am besten direkt zum Check-in-Schalter deiner Fluggesellschaft. Dort wird die weitere Betreuung durch das Service-Center bis zum Abflug organisiert. Sollte deine Einschränkung nicht auf den ersten Blick erkennbar sein, ist es wichtig, das Personal darauf aufmerksam zu machen.
Das Recht auf barrierefreies Reisen wird in der Europäischen Union durch die Verordnung (EG) Nr. 1107/2006 geregelt. Diese Richtlinie schützt deine Fluggastrechte als Mensch mit Handicap. Sie garantiert dir den Zugang zu Flügen ohne zusätzliche Kosten und verpflichtet die Airlines dazu, dir Unterstützung anzubieten – sei es im Flughafenbereich, beim Boarding, während des Fluges oder beim Verlassen des Flugzeugs.
Des Weiteren wird vorausgesetzt, dass Fluggesellschaften der Beförderungspflicht von Menschen mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität Folge leisten, sofern keine berechtigten Sicherheitsbedenken bestehen (Artikel 3). Dies schließt ein, dass dir auch die Mitnahme von Hilfsmitteln wie einem eigenen Rollstuhl und Sauerstoffflaschen ermöglicht werden muss, wenn du auf diese angewiesen bist und sie den geltenden Sicherheitsbestimmungen entsprechen.
Die Sitzplatzwahl im Flugzeug ist ein entscheidender Faktor für einen angenehmen Flug. Menschen mit Handicap sitzen in der Regel in Bereichen, die leicht zugänglich und in der Nähe der Bordtoilette sind. Diese Sitze befinden sich für gewöhnlich im vorderen Teil des Flugzeugs und abseits der Notausgänge, da Menschen mit eingeschränkter Mobilität aus Sicherheitsgründen dort nicht sitzen dürfen.
Wenn du einen Sitzplatz mit mehr Beinfreiheit bevorzugst, solltest du dies bei der Buchung angeben. Manche Airlines bieten gegen Aufpreis spezielle Sitze mit extra Platz an, was besonders auf Langstreckenflügen angenehm ist.
Ja, du kannst problemlos mit einem Schwerbehindertenausweis fliegen. Der Ausweis dient lediglich dazu, deinen Mobilitätsgrad und die damit verbundenen Bedürfnisse nachzuweisen. Er kann dir auch dabei helfen, bestimmte Vergünstigungen oder Vorteile zu erhalten, beispielsweise beim Check-in, bei der Sitzplatzwahl oder beim Zugang zu speziellen Services. Manche Fluggesellschaften gestatten auch das Mitführen von zusätzlichem Gepäck.
Wichtig ist, dass du den Schwerbehindertenausweis immer griffbereit hast, um deine Rechte geltend machen zu können. Der Ausweis selbst stellt kein Hindernis für das Fliegen dar, sondern kann dir vielmehr helfen, spezielle Unterstützung von der Airline oder am Flughafen zu erhalten. Beachte jedoch, dass du den Assistenzbedarf rechtzeitig anmelden musst, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Menschen mit Behinderung haben das Recht darauf, barrierefrei reisen zu können, und die Fluggesellschaften sind verpflichtet, bestimmte Unterstützungsdienste anzubieten. Diese Verpflichtungen basieren auf der Verordnung (EG) Nr. 1107/2006, die die Rechte von Passagieren mit eingeschränkter Mobilität in der Europäischen Union regelt. Hier ist eine Übersicht über die Leistungen verschiedener Airlines:
| Airline | Leistungen für Passagiere mit Einschränkungen | Reisen mit Assistenzhund/Blindenhund |
|---|---|---|
| British Airways |
|
Ja |
| Condor |
|
Ja |
| Emirates |
|
Ja |
| Etihad Airways |
|
Ja |
| Eurowings |
|
Ja |
| KLM |
|
Ja |
| Lufthansa |
|
Ja |
| Singapore Airlines |
|
Ja |
| Turkish Airlines |
|
Ja |
Achte darauf, deine speziellen Bedürfnisse bei der Buchung oder spätestens 48 Stunden vor dem Flug anzugeben. So können die Airlines die entsprechenden Maßnahmen ergreifen, um sich optimal auf deine Anforderungen vorzubereiten. Vergiss außerdem nicht, dich darüber zu informieren, ob du für die Inanspruchnahme bestimmter Leistungen ein ärztliches Gutachten benötigst.
Menschen mit Handicap haben in vielen Fällen Anspruch auf diverse Leistungen, die ihnen das Reisen erleichtern können. So bieten viele Flughäfen Behindertenservices an, um Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder anderen Beeinträchtigungen zu unterstützen. Zudem kannst du mit einem Schwerbehindertenausweis verschiedene Vorteile auf deinem Flug anfragen, wie vergünstigte oder kostenlose Sitzplatzreservierungen, vorrangiges Boarding oder spezielle Assistenzdienste.
Einige Fluggesellschaften bieten Passagieren mit einem Behindertenausweis zusätzliche Vorteile wie kostenfreie Sitzplatzreservierungen oder vergünstigte Gepäckgebühren an. Allerdings erhältst du bei den wenigsten Airlines ermäßigte Tarife auf dein Flugticket. Tatsächlich ist Turkish Airlines die einzige Fluggesellschaft, bei der du mit einem Schwerbehindertenausweis richtig sparen kannst. Und zwar 20 Prozent auf Inlandsflüge und 25 Prozent auf internationale Flüge! Gleiches gilt für deine Begleitperson, sofern dein Behindertenausweis über das Merkzeichen B verfügt, das dich zur Mitnahme einer Begleitperson berechtigt.
Um dieses Angebot in Anspruch nehmen zu können, musst du dir ein Miles&Smiles-Konto anlegen und eine Kopie der Vorder- und Rückseite deines Schwerbehindertenausweises einreichen. Die Bearbeitung dauert nach Aussage der Turkish Airlines-Mitarbeiter:innen ungefähr sieben Werktage. Im Anschluss kannst du die Buchung einfach über dein Konto ausführen. Bei Fragen und Hilfestellung steht dir der freundliche Kundenservice der Fluggesellschaft zur Verfügung.
Unserer Meinung nach ein absoluter Gamechanger, an dem sich andere Airlines gerne ein Beispiel nehmen können!
Kostenloses Fliegen mit einem Schwerbehindertenausweis ist in der Regel nicht möglich. In Deutschland erhalten Menschen mit einem Schwerbehindertenausweis zwar oft Vorteile im öffentlichen Nahverkehr, allerdings sind diese meist nicht auf Flugreisen übertragbar. Dennoch gibt es einige Airlines und Flughäfen, die spezielle Ermäßigungen oder Leistungen für Menschen mit Handicap anbieten. So kannst du etwa Flughafentransfers in Anspruch nehmen und von behindertengerechten Parkplätzen oder Valet Parking profitieren.
Wie bereits erwähnt erhalten Fluggäste mit einem Schwerbehindertenausweis diverse Vorteile beim Fliegen. Dazu zählen:
Welche Vorteile du in Anspruch nehmen kannst, ist oft auch auf den Webseiten der entsprechenden Airlines und Flughäfen ersichtlich:
Wie immer ist es wichtig, dass du dich frühzeitig über eventuelle Unterstützungsangebote informierst. Die Anmeldung der benötigten Hilfeleistungen sollte idealerweise bereits bei der Flugbuchung oder spätestens 48 Stunden vor Abflug erfolgen. Zudem solltest du dir darüber im Klaren sein, dass sich diese Zusatzleistungen abhängig von der Airline oder dem Flughafen stark voneinander unterscheiden können.
Gehstöcke zählen wie Rollstühle oder orthopädische Hilfsmittel zu den Mobilitätshilfen, die bei den meisten Fluggesellschaften ohne Aufpreis in die Kabine mitgenommen werden können. In der Regel darf der Gehstock bis zum Sitzplatz mitgeführt und kann dann in den Gepäckfächern über den Sitzplätzen verstaut werden. Wichtig ist, dass der Gehstock keine gefährlichen Eigenschaften aufweist, wie scharfe Kanten oder Spitzen, die als Waffe eingestuft werden könnten.
Wenn du eine Behinderung hast und auf Unterstützung angewiesen bist, ist es oft hilfreich, eine Begleitperson mit auf deine Reise zu nehmen. Einige Fluggesellschaften ermöglichen es Menschen mit Handicap, einen Flug mit Begleitperson zu buchen, um sicherzustellen, dass beide Passagiere während des Flugs nebeneinander sitzen.
Obwohl die Europäische Union sich für die kostenlose – oder zumindest ermäßigte – Mitnahme von Begleitpersonen ausspricht, hängen die Kosten für eine Begleitperson von der jeweiligen Fluggesellschaft ab. Leider bieten die wenigsten Airlines Ermäßigungen oder kostenlose Flüge für Begleitpersonen von Menschen mit Behinderung an.
| Airline | Ermäßigungen für Begleitpersonen |
|---|---|
| British Airways | Keine Ermäßigungen für Begleitpersonen. |
| Condor | Keine Ermäßigungen für Begleitpersonen. |
| Emirates | Keine Ermäßigungen für Begleitpersonen. |
| Etihad Airways | Keine Ermäßigungen für Begleitpersonen. |
| Eurowings | Kostenfreie Sitzplatzbuchung von/nach Italien. |
| Lufthansa | Keine Ermäßigungen für Begleitpersonen. Zusätzliche Leistung: Medical Travel Companions (gegen Gebühr). |
| Turkish Airlines | Ermäßigung von 20 % auf Inlandsflüge und 25 % auf internationale Flüge. Voraussetzung: Schwerbehindertenausweis und Miles&Smiles-Konto. |
Turkish Airlines ist eine der wenigen Fluggesellschaften, die eine Ermäßigung für Begleitpersonen von Passagieren mit eingeschränkter Mobilität anbietet. Im Gegensatz dazu bieten Lufthansa und Eurowings zum Beispiel keine ermäßigte oder kostenlose Beförderung für Begleitpersonen an, auch wenn du über einen Schwerbehindertenausweis verfügst.
Da sich diese Bestimmungen jederzeit ändern können, solltest du dich vor deiner Buchung direkt mit der jeweiligen Airline in Verbindung setzen, um herauszufinden, ob eine Ermäßigung für die Begleitperson möglich ist.
Falls du einen Betreuungsservice in Anspruch nehmen möchtest, solltest du den Bedarf so früh wie möglich bekannt geben. Die meisten Airlines empfehlen, den Assistenzservice spätestens 48 Stunden vor dem Abflug anzumelden, um sicherzustellen, dass alle erforderlichen Vorkehrungen getroffen werden können.
Grundsätzlich gilt, dass du deinen Assistenzbedarf problemlos online anmelden kannst. Hierzu musst du in der Regel die Website der Airline aufrufen, um deine Buchung bearbeiten zu können. Falls du Schwierigkeiten haben solltest, den entsprechenden Menüpunkt zu finden oder deine Airline diese Option online nicht anbietet, kannst du die Fluggesellschaft auch einfach telefonisch kontaktieren.
Melde dich am Tag deines Fluges frühzeitig am Check-in-Schalter oder bei den speziellen Serviceschaltern der Airline, um deinen Assistenzbedarf noch einmal zu bestätigen.
Vergiss nicht, dass jede Fluggesellschaft ihre eigenen Verfahren und Richtlinien hat. So stellst du sicher, dass du die notwendige Unterstützung erhältst – sei es beim Weg zum Gate, beim Ein- und Aussteigen oder während eines Zwischenstopps.
Der Behindertenservice am Flughafen kann meist direkt bei der Buchung oder nachträglich über die Website des Flughafens oder der Airline beantragt werden. Eine frühzeitige Anmeldung ist entscheidend, wenn du dir unnötigen Stress sparen möchtest.
Weitere Informationen findest du auf der Webseite des jeweiligen Flughafens:
Eine Flugreise mit einem Begleithund erfordert viel Organisation. Das liegt vor allem an den unterschiedlichen Bedingungen, die je nach Fluggesellschaft stark variieren können. Überdies hat jedes Land seine eigenen Einreisebestimmungen. So unterliegt die Mitnahme von Begleithunden oftmals speziellen Vorschriften, insbesondere bei Flügen von oder nach bestimmten Ländern wie den USA, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Voraussetzungen einiger Fluggesellschaften zusammen.
| Airline | Anmeldung | Bedingungen für die Beförderung | Transport in der Kabine |
|---|---|---|---|
| Aegean | via AEGEAN Call Center mindestens 48 Stunden vor Abflug |
|
|
| Air France |
|
|
|
| Air Serbia | Anmeldung bei der Buchung Art und Gewicht muss angegeben werden |
|
|
| British Airways |
|
|
|
| Emirates | Mindestens 48 Stunden vor Abflug Hinweis: Auf Flügen nach/von Dubai nur als aufgegebenes Gepäck! |
|
|
| Eurowings |
|
|
|
| Finnair |
|
|
|
| Turkish Airlines |
|
|
|
Für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, gibt es spezielle Regelungen und Dienstleistungen, um eine barrierefreie und komfortable Reise zu gewährleisten. Die meisten Fluggesellschaften bieten spezielle Mobilitätsdienste für Rollstuhlfahrende an.
In der Regel darfst du aber auch deinen eigenen Rollstuhl mitnehmen – und zwar kostenlos. Dafür musst du deinen Rollstuhl im Voraus (spätestens 48 Stunden vor Abflug) anmelden. Dies gilt sowohl für manuelle als auch batteriebetriebene Rollstühle, wobei letztere besonderen Vorschriften unterliegen.
Für die Mitnahme deines Rollstuhls entstehen dir in der Regel keine zusätzlichen Kosten, da Airlines dazu verpflichtet sind, medizinische Hilfsmittel wie Rollstühle kostenlos zu befördern, sofern sie rechtzeitig angemeldet wurden.
Nein, für die Nutzung eines Rollstuhls am Flughafen entstehen keine zusätzlichen Gebühren. Flughäfen bieten den Leihservice kostenfrei an, um Passagieren mit eingeschränkter Mobilität zu helfen, sich fortzubewegen.
Passagiere, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, werden am Gate von dem Flughafenpersonal unterstützt. Dafür wirst du beim Einsteigen in einen schmalen Bordrollstuhl umgesetzt, der speziell dafür konzipiert wurde, in den engen Gängen des Flugzeugs manövriert zu werden. Das Kabinenpersonal hilft dir dann dabei, dich sicher auf deinen gebuchten Sitzplatz zu setzen.
Rollstuhlfahrer sitzen oft in der Nähe der Flugzeugtür oder der Bordtoilette, um ihnen den Zugang zu erleichtern. In der Regel wird ein Sitzplatz am Gang bevorzugt. Rollstuhlfahrer:innen dürfen aufgrund der Sicherheitsbestimmungen keinen Platz am Notausgang einnehmen.
Wenn es sich um einen manuellen Rollstuhl handelt, gestatten viele Fluggesellschaften es dir, ihn mit in die Kabine zu nehmen, sofern ausreichend Stauraum vorhanden ist. Ist dies nicht der Fall, kann die Airline deinen Rollstuhl ohne Aufpreis als aufgegebenes Gepäck befördern. Elektrorollstühle müssen jedoch immer eingecheckt werden.
Als Rollstuhlfahrer steht dir in vielen Flugzeugen ein spezieller Bordrollstuhl zur Verfügung, mit dem du zur Toilette gebracht werden kannst. Wende dich direkt an das Kabinenpersonal. Ferner verfügen einige moderne Langstreckenflugzeuge über barrierefreie Toiletten mit zusätzlichen Haltegriffen.
Ja, du kannst deinen Elektrorollstuhl auch auf Flügen nach Großbritannien mitnehmen. Allerdings müssen bestimmte Anforderungen erfüllt werden, insbesondere in Bezug auf die Batterien des Rollstuhls. Du musst der Airline vorab Informationen zu Typ, Abmessungen, Gewicht und Batterieart mitteilen.
Ähnlich wie bei einem manuellen Rollstuhl kannst du deinen Rollator auf Flugreisen problemlos mitnehmen. Viele Fluggesellschaften erlauben den kostenlosen Transport von bis zu zwei Gehhilfen. Dabei stehen dir gleich mehrere Optionen zur Verfügung:
Falls dein Rollator faltbar ist und den Handgepäckanforderungen entspricht, kannst du ihn in die Kabine mitnehmen. Allerdings gibt es nur begrenzten Platz, sodass eine frühzeitige Anmeldung empfohlen wird. Falls der Stauraum ausgeschöpft ist, kannst du deinen Rollator beim Check-in als Aufgabegepäck abgeben, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Wenn dein Rollator die Handgepäckanforderungen übersteigt oder kein Platz mehr ist, wird deine Gehhilfe im Frachtraum transportiert. Dein Rollator wird dir dann entweder nach der Landung direkt am Flugzeug übergeben oder wartet bei der Gepäckausgabe auf dich.
Alternativ kannst du deinen Rollator auch bis zum Flugsteig bei dir behalten, sofern du das bei der Buchung angegeben hast. In diesem Fall wird der Rollator erst beim Einsteigen ins Flugzeug verladen und steht dir in der Regel nach der Landung wieder zur Verfügung.
Viele Fluggesellschaften bieten spezielle Services für Passagiere mit Seh- oder Hörbehinderungen an. Diese Dienstleistungen reichen von einer persönlichen Sicherheitseinweisung bis zur separaten Übermittlung wichtiger Informationen, wie bei Verspätungen.
Es ist wichtig zu beachten, dass Passagiere mit einer Seh- oder Hörbehinderung in der Regel keine Begleitperson benötigen, solange sie in der Lage sind, den Anweisungen des Flugpersonals selbstständig zu folgen. Dies gilt nicht für Fluggäste, bei denen eine kombinierte Seh- und Hörbehinderung besteht. Die nachfolgende Tabelle von Turkish Airlines dient als erste Orientierung darüber, wann eine Begleitperson erforderlich ist.
| Situation | Begleitperson erforderlich? | Weitere Anforderungen |
|---|---|---|
| Passagier mit einer Erkrankung, der sich eigenständig um die persönlichen Bedürfnisse kümmern kann | Nein | Vorlage eines Attests, das nicht älter als 10 Tage sein darf |
| Passagier mit einer körperlichen Behinderung, der in der Lage ist, sich um seine persönlichen Bedürfnisse zu kümmern | Nein | – |
| Passagier mit einer Seh- oder Hörbehinderung | Nein | – |
| Passagier mit einer Seh- und Hörbehinderung | Ja | – |
| Passagier mit einer geistigen Behinderung | Ja | Alle Reisedokumente müssen von der Begleitperson mitgeführt werden. |
| Passagier mit einem Beinbruch oder im Rollstuhl | Nein | – |
Passagiere mit akuten Atemwegsbeschwerden müssen vor einer Flugreise besondere Vorsichtsmaßnahmen treffen. Aufgrund internationaler Flugbestimmungen können Passagiere, die an bestimmten Krankheiten leiden, in einigen Fällen nicht an Bord gelassen werden. Um sicherzugehen, dass eine Flugreise möglich ist, wird von Patient:innen ein ärztliches Gutachten benötigt, das nicht älter als 10 Tage sein darf.
Wenn du an chronischen Atemwegsbeschwerden leidest und während des Flugs auf Geräte wie Sauerstoffflaschen oder CPAP-Geräte angewiesen bist, musst du dies unbedingt im Voraus bei der Airline melden. Es gibt spezielle Regelungen für den Transport und die Nutzung dieser Geräte an Bord.
Für Passagiere mit geistigen Behinderungen bieten viele Fluggesellschaften Unterstützung an. Fluggäste, die unter einer leichten geistigen Beeinträchtigung leiden und in der Lage sind, den Sicherheitsanweisungen des Personals zu folgen, dürfen in der Regel allein reisen. Bei schwereren Einschränkungen oder Erkrankungen wie Alzheimer ist jedoch oft die Begleitung einer Betreuungsperson notwendig.
Du solltest dir vor der Reise ein Bild davon machen, ob du in der Lage bist, grundlegende Aufgaben an Bord ohne fremde Hilfe zu bewältigen – also selbstständig essen und trinken, dich anschnallen und bei Bedarf Sauerstoffmaske und Schwimmweste anlegen kannst. Wenn dies nicht der Fall ist, benötigst du eine Begleitperson.
Das Fliegen mit Implantaten oder Prothesen ist in der Regel problemlos möglich. Bei Sicherheitskontrollen kann es jedoch notwendig sein, diese zu melden und gegebenenfalls ein ärztliches Gutachten vorzulegen. Ausführliche Informationen zu diesem Thema sowie hilfreiche Flugtipps findest du hier.
Um mit einer Behinderung zu fliegen, ist eine sorgfältige Planung entscheidend. Es ist ratsam, Mobilitätshilfen und Begleitdienste frühzeitig anzumelden, damit die Airline die nötigen Maßnahmen für deinen Flug treffen kann. Eine gute Vorbereitung und klare Kommunikation der eigenen Bedürfnisse mit der Fluggesellschaft stellen sicher, dass du die Hilfe erhältst, die du benötigst, um deine Reise sorgenfrei antreten zu können. So vermeidest du Stress und bist auf alle Eventualitäten vorbereitet.